Posts mit dem Label Restaurants werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Restaurants werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

29.02.08

Sushi - すし

Jeder kennt und liebt Sushi. Das war nicht immer so, aber durch japanische Einwanderer in den USA, die zum Teil mit viel Fantasie ganz neue Eigenkreationen, wie die California-Roll erfanden, gewannen die kleinen Häppchen auch im Westen zunehmend an Bekanntheit und vor allem Beliebtheit. Die Auswahlmöglichkeiten an vegetarischen Varianten sind zwar etwas begrenzt, aber Sushi bedeutet nicht zwangsläufig immer Fisch. Deshalb lassen sich besonders mit den Maki, eine Sushiart, bei der eine Füllung und Reis fest von Nori umwickelt werden, mit etwas Kreativität viele vegane Köstlichkeiten zaubern. Für den Inalt der Maki kann man beispielsweise Gurke, Avocado, Spinat, Möhren, Daikon, Kürbis, Umeboshi, Natto, Tofu oder einfach nur Wasabi verwenden. Auch Inarizushi, bestehend aus kleinen gesüßten Taschen aus frittiertem Tofu (Aburaage), in die Sushireis gefüllt wird, sind eine gute Alternative. Man kann den Sushireis auch einfach in eine Schale geben und mit den Zutaten bestreuen oder vermischen, wenn man keine Lust auf das Rollen oder Reste übrig hat. Diese Form nennt sich dann Chirashizushi und wird bevorzugt zu Hause oder aus dem Bento gegessen.
Während in Deutschland Sushi immer noch etwas Besonderes darstellt und recht teuer ist und es sich daher besonders für größere Mengen lohnt diese selbst zu machen, sind in Japan Maki-Sushi und Inarzushi schon ab 100 Yen zu bekommen. Natürlich gibt es nach wie vor auch die teuren, sehr spezialisierten Sushi-Restaurants, aber fast überall wird es auch relativ preisgünstig verkauft. Ob an Take-Out-Ständen zum mitnehmen, in kleineren Läden zum sofort Essen oder in Supermärkten und Conbinis praktisch in der Bentobox, im Heimatland des Sushi müsst Ihr garantiert nicht lange danach suchen.
In letzter Zeit sind nicht nur in Japan immer öfter auch sogenannte Kaitenzushi-Restaurants vorzufinden. Sie werden manchmal auch Mawarizushi genannt, was nichts anderes bedeutet als „sich drehendes Sushi“. Man sitzt dabei an einem runden Tresen, an dem sich ein Laufband oder eine fließende Wasserrinne befindet, auf der die Teller mit den unterschiedlichen Sushisorten an den Gästen vorbei-routieren. Durch dieses praktische System kann man sich also einfach das nehmen, was man gerade essen will, ohne dabei aufzustehen oder eine Bestellung aufgeben zu müssen. Wenn das gewünschte Sushi nicht auf dem Laufband verfügbar ist, ist es natürlich auch möglich beim Personal zu ordern, das sich innerhalb des Thresenrings und in der Küche befindet um ständig für frischen Nachschub zu sorgen. Abgerechnet wird vor Verlassen des Restaurants vorne an der Kasse anhand der Anzahl der gestapelten Teller, die je nach Preis eine andere Farbe haben oder anderweitig entsprechend markiert sind.
Leider tendieren gerade die Kaitenzushi-Restaurants dazu fast ausschließlich Sushi mit Fisch anzubieten und die vegane Auswahl beschränkt sich meist auf Kappa-Maki (mit Gurke), Oshinko-Maki (mit eingelegtem Daikon), und Inarizushi. Manchmal gibt es auch Kanpyou-Maki (mit getrocknetem Kürbis) und Vegetarier können noch mit einem Tamago-Nigiri (mit Omelette) Vorlieb nehmen. Mein geliebtes Horensou- (mit Spinat) und Avocado-Maki z.b., das in Deutschland in jedem Sushi-Restaurant zu bekommen ist, habe ich in Japan leider vergeblich gesucht. Dies war übrigens die wenigen Male, die ich nicht in einem Kaitenzushi-Restaurant essen war nicht viel anders.
Wenn Ihr damit kein Problem habt, bestellt Euch die oben genannten Sorten einfach beim Personal, denn sie sind meistens nicht auf dem Laufband verfügbar. Ansonsten fragt einfach was für vegetarisches Sushi angeboten wird bzw. machbar ist. Vielleicht habt Ihr Glück und erwischt ein Restaurant mit kreativeren Mitarbeitern, die in der Lage sind auch einmal etwas über Ihren Standard-Sushi-Tellerrand hinauszuschauen.

28.02.08

Rouran

Restaurants mit chinesisch-taiwanesischer Küche, die sich auf vegetarisches Essen spezialisiert haben, bieten oft eine fantastische Auswahl an Fake-Meat-Gerichten auf der Basis von Soja oder Gluten an. So auch das Rouran in Ikebukuro. Hier gibt es eine breitgefächerte Auswahl an Speisen wie Tonkatsu und Rindergeschnetzeltem, ja sogar Fischgerichte sind auf der Karte zu finden, und das alles ohne die Beigabe von totem Tier! Eine Zeitlang dachte ich, dass es sich bei dem Rouran um ein rein vegetarisches Restaurant handeln würde, bis ich die Karte eines Tages umdrehte und bemerkte, dass auf der anderen Seite das nicht vegetarische Menü abgedruckt ist. Es gibt tatsächlich von jedem Gericht eine vegetarische Variante und durch die Übersichtlichkeit und die Tatsache, dass angenehmerweise alles auch ins Englische übersetzt ist, kommt man nicht in die Verlegenheit versehentlich etwas Falsches zu bestellen.
Umso erstaunlicher ist es wie gut das Personal im Rouran die vegetarische Kochkunst beherrscht. Das Tonkatsu-Set ist sehr lecker und besonders überzeugen können auch die Ramen, die eine wahre Seltenheit darstellen, denn mir ist bis jetzt kein anderes Restaurant in Tokyo bekannt, in dem man sich an veganen Ramen erfreuen könnte. Dies ist auch der Grund warum ich mich bei meiner Bestellung hier nie zwischen dem Tonkatsu-Set und den Ramen entscheiden kann. Wenn Ihr die Chance habt, probiert am besten beides! Alle Gerichte der vegetarischen Karte sind im Normalfall vegan, vergesst aber trotzdem nicht der Bedienung zu sagen, dass Ihr Euer Essen ohne Ei zubereitet haben wollt, damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt.

Das Rouran ist eventuell nicht ganz einfach zu finden, zumal das Restaurant keine Homepage unterhält, auf der sich eine Karte finden lassen würde. Es ist also zu empfehlen beim ersten Besuch einen Ortskundigen mitzunehmen oder die genaue Lage vorher auf einem Stadtplan nachzuschauen.
Ganz wichtig ist, dass Ihr von der JR-Ikebukuro Station nicht den Osttausgang nehmt, der zur Sunshine-douri etc. führt, sondern den Westausgang! Von dort aus müsste das Restaurant in c.a. 5-10 Minuten Fußweg zu erreichen sein.
Ein Besuch in Ikebukuro lohnt sich im Übrigen immer. Ausgehend von der Ostseite des Bahnhofs gibt es allerlei zu entdecken, z.b. mehrere Kinos, ein Sega-Gamcenter, einen großen Sanrio-Shop mit zwei Stockwerken, ein Shopping Center namens Sunshine City mit vielen Geschäften, jede Menge Anime- und Mangaläden und natürlich das leuchtend blaue 60 Sunshine, ein gigantischer, 60 Stockwerke hoher Wolkenkratzer, von dem man eine atemberaubende Aussicht auf ganz Tokyo hat.

Öffnungszeiten: täglich 11.00 – 22.00 Uhr.


Rouran
Ikebukuro Biru 1F
Nishi-Ikebukuro 2-39-8
Toshima-ku

Tel: 03-3984-4981

27.02.08

Nataraj

Für all Diejenigen, die indisches Essen mögen und denen die obligatorische Fragestunde nach den Inhaltsstoffen in Onmivore-Restaurants auf die Nerven geht, habe ich eine gute Nachricht. Es gibt in Tokyo eine rein vegetarische indische Restaurantkette namens Nataraj, die in Ogikubo, Ginza, und Aoyama vertreten ist.
Im Nataraj, dessen Betreiber Ihre Gerichte auch selbst als „Kunst“ bezeichnen, wird ausschließlich mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Soja, Käse und original aus Indien importierten Gewürzen gekocht.
Allein 10 verschiedene vegetarische Curries locken zum Verzehr, unter anderem ein Shiitake-Tofu-Curry, ein Linsen-Spinat Curry oder ein Curry mit Sojachunks. Letzteres, das vegane Nataraj-Curry, habe ich einmal in der Filiale in Ogikubo gegessen. Das Curry war außerordentlich scharf, aber sehr gut. Auf der Speisekarte ist der jeweilige Schärfegrad bei den Gerichten mit angegeben, so dass Personen, denen sich allein schon beim Wort „Curry“ der Magen zusammenzieht, auf etwas Milderes ausweichen können, z.b. auf ein Kürbis-Curry, ein Tandoori oder eine Tomaten-Kokos-Suppe.
Erwähnenswert ist vielleicht auch, dass im Nataraj auf eine gesunde und ausgewogene Speiseauswahl geachtet wird. So wird neben Nan und normalem Reis auch Genmai (brauner Reis) angeboten, was für ein indisches Restaurant eher ungewöhnlich ist.
Ein normales Essen im Nataraj ist gewöhnlich etwas teurer (Nan bzw. Reis muss hier extra geordert werden) als in den nicht explizit vegetarisch indischen Restaurants in Tokyo. Für Jemanden, der Geld sparen möchte, empfehle ich daher zur Lunch-Zeit (täglich bis 14.30 Uhr außer an Samstagen, Sonn- und Feiertagen) hinzugehen und sich am Buffet oder an einem Lunch-Set zu erfreuen. Beides ist schon für c.a. 1000 Yen zu bekommen und folglich verhältnismäßig preisgünstig.
Das Nataraj in Ogikubo ist in nur 2 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Ogikubo der JR-Chuo-Linie zu erreichen. Für die Adressen der anderen beiden Filialen, schaut bitte auf die Homepage, die erfreulicherweise eine Version komplett auf englisch besitzt.

Öffnungszeiten: täglich von 11.30 bis 23.00 Uhr.

Homepage: http://www.nataraj.co.jp/

Nataraj
Hukamura Sankyou Biru B1F
5-30-6 Ogikubo
Suginami-ku

Tel: 03-3398-5108

24.02.08

DONA - ドナ

Aufgrund fehlender vegetarischer Alternativen japanischen Essens (es wird beim Kochen fast immer Dashi bzw. andere Fischprodukte verwendet) sind Vegetarier/Veganer in Japan, besonders beim Speisen außerhalb der eigenen vier Wände, oft auf Youshoku (europäisches bzw. westliches Essen) angewiesen.
Neben den typischen Fastfoodketten wie McMurder und Co sind Pastarestaurants (Spaghetti-ya) inzwischen die verbreiteteste und sicher auch beliebteste Form westlicher Esskultur in Japan, was sicher nicht zuletzt auch mit der Vorliebe der Japaner für Nudelgerichte wie Ramen und Soba zusammenhängt. So wurden viele Spaghettige- richte „japanisiert“, z.b. durch das Hinzufügen von Nori oder Sojasoße und so manch Japaner isst seine Spaghetti auch schon mal mit Stäbchen, was uns Europäer etwas verwundert den Kopf schütteln lässt. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass andere Gerichte der italienischen Küche noch eher selten auf den Speisekarten zu finden sind. Die bei uns so beliebte Pizza z.b., in Deutschland und den USA inzwischen Junk Food Nr.1, ist in Japan immer noch ein bisschen etwas besonderes und vergleichsweise oft ziemlich teuer. Trotzdem werden in vielen italienischen Restaurants zunehmend auch andere Speisen angeboten, wie Risotto, Penne oder Lasagne und hin und wieder ist auch die ein oder andere Pizza zu finden, von der meist mindestens eine vegetarische Variation dabei ist. Da Pastarestaurants in Toyko inzwischen an fast jeder Ecke zu finden sind und daher besonders für Kurzzeitbesucher oft der Retter in der Not auf der Suche nach etwas Vertrautem und Essbarem sind, möchte ich Euch hier eine Reihe davon vorstellen.

Mit Abstand mein persönlicher Favorit ist die Restaurantkette DONA, die 27 Filialen in ganz Tokyo unterhält. Was mir immer wieder positiv an DONA auffällt ist, dass hier nicht mit Gemüse und anderen Zutaten gespart wird und man wie in manch anderem Restaurant seine Gemüsestückchen buchstäblich in der Soße suchen muss. Außerdem sind die Portionen hier nicht so winzig wie oft in Japan üblich. Für moderate 700 Yen bekommt man einen recht großen Teller und wenn man wirklich einen Riesenhunger und Sorge haben sollte davon nicht satt zu werden, kann man für 100 Yen Zuschlag eine Oomori (extragroße Portion) ordern, die garantiert jeden noch so großen Hunger still.
Natürlich gibt es hier die üblichen Peperonchino auf der Karte. Die restlichen Spaghettigerichte enthalten zumeist Speck, Schinken oder Fisch. Das Menü ist auf japanisch und zwar mit reichlich sehr apetitanregenden Bildern versehen, jedoch täuschen manche Fotos und Beschreibungen über den Inhalt nichtvegetarischer Inhaltsstoffe hinweg. Fragt in jedem Fall bei Eurer Bestellung genau nach. Das sollte Euch jedoch nicht abhalten hier zu essen und einfach eine vegetarische Variante zu verlangen. Bei DONA ist das kein Problem und ich habe hier noch nie böse Überraschungen erlebt.
Wärmstens empfehlen kann ich Euch die Spaghetti mit Yasai-batake- Tomatensoße. Sagt einfach, dass Ihr Eure Pasta „beekon nashi de“ (ohne Speck) haben wollt und Ihr bekommt wirklich superbe Spaghetti mit köstlicher Tomatensoße, ganzen Brokkoli, Auberginescheiben und verschiedenen Pilzen serviert. Frischen Parmesankäse und Tobasco könnt Ihr Euch selbst nehmen so viel Ihr wollt, ich habe mir immer meine eigene vegane Parmesanalternative von zu Hause mitgenommen.
Die Yasai-batake-Spaghetti konnte ich ohne Probleme mehrmals die Woche essen, ohne, dass ich sie je leid geworden bin. Vielmehr vermisse ich die Pasta bei DONA in Deutschland zuweilen sogar, denn so lecker wie dort bekomme ich sie zu Hause selbst einfach nicht hin!
Ich schreibe Euch hier einfach mal die Adresse von einer der Shinjuku-Filialen auf, sie ist vom Ostausgang der Shinjuku-Sation in nur 3 Minuten zu Fuss zu erreichen. Die Adressen der anderen Filialen findet Ihr auf japanisch auf DONAs Homepage.

Öffnungszeiten: je nach Filiale unterschiedlich. Schaut am besten auf der Homepage nach.

Homepage: http://www.towafood-net.co.jp/spaghettiya/index.htm

DONA - ドナ
Touwa Biru 1F
3-21-3 Shinjuku
Shinjuku-ku
Tel: 03-3352-4176

22.02.08

Chaya

Shinjuku wird oft nicht nur das „Herz Tokyos“ genannt, der Shinjuku-Bahnhof weist zudem auch das höchste Passagieraufkommen der Welt auf und ist dementsprechend großflächig. Kein Tourist wird an einer Stepvisite in Shinjuku vorbeikommen, aber während es für den (all)gemeinen Omnivore in diesem Amüsierdistrikt nur so von Restaurants, Yakitori-Läden und Fressbuden wimmelt, fragt sich der hoffnungslos in riesigen Hochhausschluchten, Neonschildergewirr und immensen Menschenmassen verlorene vegane/vegetarische Besucher: „Wo um alles in der Welt bekomme ich hier etwas vernünftiges zu essen?“.
Wenn Ihr ruhig etwas mehr für ein Essen auszugeben bereit seid oder in Begleitung und einfach einmal „schön“ essen gehen wollt, ist das Chaya im Zetrum Shinjukus sicher keine schlechte Wahl.
Das Chaya ist ein makrobiotisches Restaurant in französischem Stil, in dem gesunde Ernährung groß geschrieben wird. Gemäß der Lehre der Makrobiotik wird hier ausschließlich mit Bio-Gemüse gekocht und auf die Verwendung von Fleisch, Milchprodukten, Ei, sowie weißen Zucker verzichtet, jedoch sind einige Fischgerichte auf der Speisekarte zu finden. Nichtsdestotrotz gibt es hier keine geringe Auswahl an vegetarischem und veganem Essen. Zu finden sind im Angebot viel Gemüse, Reis, Salat, Sojaprodukte, aber auch Nudel- und Currygerichte. Außerdem gibt es verschiedene vegane Desserts.
Ich habe hier einmal ein Menü gegessen, das aus einer Art Gemüse-Hacksteack und verschiedenen Beilagen bestand. Leider war dieses Gericht nicht so ganz nach meinem Geschmack. Das „Hacksteak“ war sehr weich in seiner Konsistenz und die Beilagen schmeckten zwar ziemlich frisch und leicht, aber waren nicht sehr außergewöhnlich zubereitet. Kein schlechtes Essen und sicherlich sehr gesund, aber für den Preis hatte ich einfach ein bisschen mehr erwartet. Das Chaya ist nämlich eher ein et- was „schickeres“ Restaurant. Deshalb muss man für das Lunch-Set schon so um die 2000-3000 Yen einrechnen und ein gutes Dinner kann auch mal bis zu 5000 Yen kosten.
Folglich ist das Lokal eher für besondere Anlässe geeignet oder um sich zum Essen einladen zu lassen.
Wenn Ihr nicht viel Geld in der Tasche habt und trotzdem einmal alleine hingehen möchtet um das Angebot zu probieren oder nur eine Kleinigkeit zu Euch nehmen wollt, empfehle ich Euch folgendes:
Bestellt das Fake-Rindfleisch von der Vorspeisenkarte. Das ist wirklich köstlich und gibt es bereits für 500 Yen. Es wird zusammen mit einer leckeren Tomatensoße zum Tunken gereicht und ist ohne Übertreibung mit das beste Fake-Meat, das ich je gegessen habe.
Falls Euch danach noch nach einem Nachtisch ist, könnt Ihr aus einer Auswahl an unterschiedlichen veganen Kuchen wählen. Der Strawberry-Shortcake ist sehr gut, wenn auch leider etwas klein für 500 Yen. Mit dieser Auswahl bekommt Ihr für knapp 1000 Yen eine schmackhafte Kostprobe, Euer Magen ist erst einmal gefüllt und Eure Geschmacksnerven auch befriedigt.
Reservieren ist je nach Zeitpunkt empfohlen, da es besonders an Feiertagen und Wochenenden schon einmal zu etwas Wartezeit kommen kann und Ihr solange auf den bereitgestellten Stühlen draußen Platz nehmen müsst, bis ein Tisch frei wird.
Innen ist das Chaya hell, lichtdurchflutet und farblich in schlichtem schwarz-weiss gehalten. Für die Langeweile liegen jede Menge makrobiotischer und vegetarischer Kochbücher bereit oder Ihr könnt Euch die Produkte ansehen, die auch im Shop verkauft werden und auf einem Tisch ausgestellt sind.
Neben dem Restaurant unterhält das Chaya auch noch einen vergleichsweise günstigeren Take Out-Stand namens M-Deli im Untergeschoss des Isetan, sowie ein Cafe und Deli in Yurakucho und zwei Cafes und Shops in der Präfektur Kanagawa (eines davon in Yokohama), da dort ihr Hauptsitz liegt.
Vom Ostausgang der Shinjuku JR-Station ist das Chaya relativ einfach zu finden. Kommt Ihr über die Treppen nach oben draußen, liegt das große ALTA-Kaufhaus mit dem nicht zu übersehenden, flimmernden Bildschirm genau vor Euch. Geht Ihr nun über die Ampel und steht direkt vor dem Eingang des ALTA, geht Ihr nach rechts, einfach immer die große Hauptstrasse geradeaus entlang, bis Ihr nach c.a. 5 Minuten auf der rechten Seite das Isetan-Kaufhaus seht. Dann den Aufzug in den siebten Stock nehmen und nach dem Eingang suchen.

Öffnungszeiten: Täglich 11.00 – 22.00 Uhr.

Homepage: http://www.chayam.jp/restaurant/shinjuku.html

Chaya
Isetan Honkan 7F
3-14-1 Shinjuku
Shinjuku-ku
Tel: 03-3357-0014

21.02.08

Healthy Kan - ヘルシー舘

Nachdem ich gehört hatte, dass es in Ichigaya, wo ich mich je- den Tag aufhielt, ein vegetarisch-freundliches Bio-Restaurant geben sollte, war für mich klar, dass dies sofort ausgetestet werden musste. Tatsächlich war das Healthy Kan nur einen Katzensprung von meiner Uni entfernt und so machte ich mich eines Tages nach dem Unterricht, wie immer völlig ausgehungert, auf den Weg dorthin.
Entsprechend meines Hungers war ich voller Vorfreude auf ein leckeres Essen und nachdem ich in dem kleinen Lokal Platz genommen hatte und die Bedienung nach einer veganen Option fragte, bekam ich das Lunch-Set empfohlen, das sich mit c.a. 1000 Yen in der gewöhnlichen Preisklasse bewegte und an dem Tag ausgerechnet aus einem Curry bestand. Versteht mich nicht falsch, ich bin ein riesiger Curry-Fan. Aber ein veganes Curry zu bekommen gehört zu den leichtesten Aufgaben eines sich Tierprodukts-frei ernährenden Menschen in Tokyo und dem- entsprechend „versorgt“ ist man demzufolge meist mit diesem Essen, besonders weil es in Japans Hauptstadt Massen an guten indischen Restaurants gibt, die einem zum Teil wirklich fantastisches Curry bieten.
Alternativen schien es jedoch nicht wirklich zu geben, zumindest nicht für meinen schmalen Studentengeldbeutel und da das Healthy Kan kein rein vegetarisches Restaurant ist, bestand knapp die Hälfte des Angebots aus Fleisch- und Fischspeisen und in manchen Gerichten ist Dashi enthalten.
Eigentlich wird in diesem Lokal zum überwiegenden Teil japanisches Essen geboten und obwohl enttäuscht, dass mir wieder einmal die Chance auf ein Fleisch- und Fisch-freies Washoku verwehrt blieb, entschied ich mich den Lunch zu probieren.
Wie der Name des Restaurants bereits verrät, legt das Healthy Kan viel Wert auf gesundes Essen, frei von Chemikalien und Zusatzstoffen und so war es auch kein Wunder, dass das Curry sehr leicht und natürlich schmeckte, weitgehend fettarm war, aber ansonsten keine großen Überraschungen für mich bereit hielt.
Nach dem Essen hatte ich auf jeden Fall das Gefühl meinem Körper etwas Gutes getan zu haben, dafür hielt die Sättigung nicht besonders lange an.
Das Restaurant hat alles in allem, besonders wegen der kargen Menüauswahl, beileibe keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, wenn ich aber einmal wieder in Ichigaya sein sollte, werde ich das Healthy Kan sicher noch einmal aufsuchen um mich eventuell vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Vielleicht habe ich beim nächsten mal ja mehr Glück beim Lunch-Angebot.
Kommt Ihr aus dem Hauptausgang der Ichigaya-Station, überquert Ihr nicht die große Kreuzung, sondern geht direkt nach rechts, den Hügel hoch immer geradeaus, bis Ihr nach ein paar Minuten auf der rechten Seite das Asahi Rokubacho Mansion Gebäude seht. Der Name steht in Kanji angeschrieben. Wenn Ihr kein japanisch lesen könnt, fragt am besten jemanden nach dem Gebäude. Nehmt die Treppe in den zweiten Stock und ihr seht den Eingang mit einem Schild draußen vor Euch.

Öffnungszeiten: Täglich von 11.30 – 14.30 und von 16.30 – 21.00 Uhr, Sonntags geschlossen

ヘルシー舘 - Healthy Kan
Asahi Rokubacho Mansion 2F
6-4 Bancho
Chiyoda-ku

Tel: 03-3263-4023

20.02.08

Pita the Great

Wie sehr habe ich mich während meines Studienjahres in Tokyo nach einer Falafel gesehnt und es gibt in dieser riesigen Stadt bis dato tatsächlich nur einen einzigen Laden, der den Wunsch nach dieser im Westen inzwischen so verbreiteten und und besonders unter Vegetariern äußerst beliebten Fastfood-Variation aus dem mittlerem Osten erfüllen kann: Pita the Great.
Der Name ist keinesfalls übertrieben, denn die verschiedenen veganen Sandwiches mit selbstge- backenem Pita-Brot, die hier geboten werden, sind nicht nur großartig, sondern fantastisch, sogar für den Falafel-verwöhnten europäischen Gaumen.
Ein großes Schild draußen weist sowohl auf japanisch, als auch auf englisch ausdrücklich darauf hin, dass keinerlei tierische Inhaltsstoffe verwendet werden, für unkundige beider Sprachen sogar mit süßen Bildern illustriert. Da wird einem doch bereits vor dem Essen ganz warm ums Herz! Auf einem zweiten Schild ist zu lesen: „We serve Slow Food“ und warnt den eiligen und hungrigen Kunden schon einmal vor sich auf ein wenig Wartezeit gefasst zu machen, denn der Laden wird von nur einem einzigen Mann, einem Israeli, geführt, der alle Zutaten frisch zubereitet.
Neben der klassischen Falafel-Variante gibt es die Pita auch mit frittiertem Tofu, Pilzen, Blumenkohl, Brokkoli, Aubergine, Kürbis oder Gemüsekroketten, darüber kommt Sesamsoße und selbstverständlich wird auch Hummus angeboten. Ein Sandwich kostet 760 Yen oder man bestellt das Set-Menü. Dafür bekommt man dann noch ein Getränk und ein Nebengericht (Falafelbällchen, Gemüsekroketten, Pommes Frites oder Hummus-Salat) dazu und bezahlt 1100 Yen. Das mag zwar nicht sehr preisgünstig klingen, jedoch sind die Pitas wirklich sehr groß und man wird definitiv mehr als satt. Die Falafelbällchen und ein paar andere kleine Snacks wie Gemüsekroketten sind für einen geringeren Preis auch ohne Pita zu haben.
Bei gutem Wetter kann man es sich draußen auf den weißen Plastikmöbeln bequem machen und das Innere des Ladens ist sehr einfach und funktional gehalten, für meine Begriffe nicht gerade gemütlich, aber wen interessiert schon die Inneneinrichtung bei so leckerem Essen? Einziger Wehrmutstropfen ist, dass Pita the Great schon um 18 Uhr schließt, was ich ziemlich früh finde und mich leider bisher davon abgehalten hat öfter dort zu essen. Dafür wird es aber auf jeden Fall eins meiner ersten Anlaufsziele sein, wenn ich wieder in Tokyo bin!
Öffnungszeiten: Täglich 11.30-18.00 Uhr, Samstags und Sonntags geschlossen.

Homepage: http://pitathegreat.net/

Pita the Great
Att Shinkan 2F
2-11-7 Akasaka
Minato-ku

Tel: 03-5563-0851

Khana

Das Khana liegt mitten in der Haupteinkaufspassage PAL in Kouenji, keine 3 Mi- nuten vom Südausgang des Bahnhofs entfernt. Es wird gute indische und nepalesische Küche serviert und das zu wirklich unschlagbar günstigen Preisen. Das Lunch-Set, das von Mittags bis um 4 Uhr Nachmittags zu haben ist, kostet lediglich 735 Yen und besteht aus einem Curry der eigenen Wahl, einem Nan, einem kleinen Salat und einem Lassi.
Vegetarisch sind hier das Vegetable- und das Mushroom Curry. Für die vegane Variante, lasst den Lassi einfach weg (für den Durst bekommt Ihr, wie überall in Japan üblich, ohnehin ein Glas Wasser gereicht) und sagt dem Personal deutlich, dass Ihr das Curry ohne Sahne und tierische Fette und das Nan ohne Butter und Eier zubereitet haben möchtet. Ich habe hier diesbezüglich nur gute Erfahrungen gemacht und das Khana ist bisher das einzige indische Restaurant in Tokyo, in dem ich veganes Nan bekommen konnte, da in den meisten anderen Fällen der Teig schon fertig vorbereitet ist und nur noch gebacken wird. Während in Deutschland beim Inder gewöhnlich Basmati-Reis zum Curry gereicht wird, ist in indischen Restaurants in Japan Nan oft die Standard-Beilage und Reis meist nur als optional zu haben. Und das Nan im Khana macht seinem Namen wirklich alle Ehre! Wunderbar weich und herrlich in seiner Konsistenz lässt es einen manchmal fast das Curry vergessen. Das Curry wiederum ist äußerst mild und wahrscheinlich genau das richtige für einen europäischen oder japanischen Magen. Und obwohl ich richtig scharfes Essen liebe, mag ich das Curry im Khana sehr und kann es ohne Probleme mehrmals die Woche essen ohne es auch nur im Ansatz leid zu werden. Ich spreche aus Erfahrung, denn in Kouenji sind Lokale, in denen man vegetarisch/veganes Essen bekommt, äußerst dünn gesät.
Falls Ihr nur einen kleinen Snack bevorzugt, seid Ihr hier auch richtig, denn es gibt es noch Samosa auf der Karte, die auch nicht zu verachten sind.
Das Khana befindet sich über einem kleinen Geschäft, in dem indische Kleidung und Accessoires im Ethno-Stil verkauft werden. Der Eingang zum Restaurant, zu dem eine schmale Treppe nach oben führt, ist jedoch leicht zu finden, da über ihm ein großes Schild prangt und auch eine Werbemenütafel mit Bildern draußen darauf hinweist.
Öffnungszeiten: Täglich von 11-23 Uhr.
Khana
Kouenji Minami 3-58-25
Suginami-ku

Tel: 03-5306-1626

Govinda's

Das Govinda’s ist ein nettes, kleines Krishna-Restau- rant in Nakano, das sich vorwiegend auf indisches Essen spezialisiert hat. Alle Speisen enthalten weder Fleisch, noch Fisch und verzichten zudem gänzlich auf den Einsatz von Knoblauch und Zwiebeln (letzteres ist wahrscheinlich nur für Hare Krishna Anhänger bzw. strenggläubige Buddhisten von Interesse oder für Leute, die nach ihrem Essen ein Date haben). Viele Gerichte sind vegan, ich meine mich zu erinnern auch so auf der Karte gekennzeichnet. Falls ich falsch liegen sollte, seit Ihr aber beim Personal des Govinda’s mit Fragen zu den Inhaltsstoffen garantiert gut aufgehoben.
Die Inneneinrichtung ist sehr hell und freundlich gestaltet und während man auf sein Essen wartet, kann man sich die Zeit mit der Lektüre von vegetarischen Kochbüchern vertreiben. Auf der Menükarte finden sich neben dem obligatorischem Curry (Gemüse, Spinat oder Dal) und Samosa unter anderem auch verschiedene Sandwiches, Salate und selbstgebackenes Brot.
Ich hatte einmal ihr Dinner-Set, über das ich nicht meckern konnte. Leicht, bekömmlich, schmackhaft und der Preis war auch in Ordnung. Lediglich zum Curry essen würde ich vielleicht lieber in ein richtiges indisches Restaurant gehen, einfach weil ich persönlich es klassisch indisch am liebsten mag, mit viel Zwiebeln, Gewürzen und auch ruhig etwas fettig. Wer allerdings weniger „schwere“ Kost bevorzugt, für den ist das Curry im Govinda’s bestimmt eine gute Wahl.
Auch die Auswahl an ungewöhnlichen Teesorten ist erwähnenswert. „Raspberry Ginger“ und „Strawberry Kiwi“ sind nur zwei Beispiele, mit denen man seinem Teegenuss hier frönen kann, allerdings zu einem etwas höheren Preis.
Wirklich hervorheben möchte ich aber das sehr gute Angebot an Kuchen und Desserts. Ich durfte einmal den Berry Berry Tart dort genießen und der war absolut köstlich. Wie Ihr auf dem Foto auch sehen könnt, ein wahrer Beerenfrüchtetraum. Neben der Beerentorte ist auch der Tofu Cheese Cake vegan. Diesen habe ich leider noch nicht probiert, werde dies aber auf jeden Fall noch nachholen und Euch dann hier davon berichten.
Also auf nach Nakano wenn ihr auf Kuchenentzug seid! Vergesst Euch nur nicht die Karte auf Govinda’s Homepage auszudrucken, denn das Restaurant ist etwas schwer zu finden. Mit Karte ausgerüstet sollte Euer Ziel allerdings in knapp 10 Minuten Fußmarsch vom Nakano Nordausgang der JR-Linie ausgehend zu finden sein.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 12-15 und 18-21 Uhr, Samstags 12-21 Uhr, Sonntags 12-20 Uhr, Montags geschlossen.

Homepage: http://www.krishna.jp/govindas

Govinda’s
Nakano 5-17-10
Nakano-ku

Tel: 03-3387-8998

18.02.08

Kourinbou - 香林坊

Heute möchte ich Euch mein Lieblingsrestau- rant in Toyko im Herzen Nakanos vorstellen: Kourinbou (oder auch „Kohrinbo“, beide Umschriften werden verwendet, erstere ist allerdings linguistisch korrekter).
Hier wird ein Mix aus chinesisch/taiwane-sischer und japanischer Alltagsküche in gemütlicher, heimeliger Atmosphäre geboten. Innen recht klein, mit nur insgesamt zehn Plätzen an einem halbrunden Tresen fühlt man sich beim Betreten des Restaurants gleich wie zu Hause.
Das Besondere am Kourinbou sind die varia-tionsreichen und fantasievollen Fake Meat- Kreationen des Hauses, bei denen nicht nur klassische Soya-Produkte zum Einsatz kommen, sondern auch mit Pilzen und verschiedenen Gemüsesorten wahre Leckerbissen für den geneigten Fleischersatzliebhaber geschaffen werden. Die Menüauswahl ist nicht riesig, dafür aber sind die Speisen mit umso mehr Liebe und Sorgfalt von der netten Mama-san, die den Laden seit Jahren ganz alleine führt und immer ein herzliches Lächeln für ihre Kunden auf den Lippen hat, von Hand zubereitet.
Empfehlen kann ich Euch ganz besonders das Lunch-Set, bestehend aus einer klaren Konbu- oder einer Misosuppe, einem wirklich hervorragendem Tonkatsu (paniertes Kotellet), gebratenen Aubergine in Miso-Sauce, einem reichhaltigen Salat und einer kleinen Rettichbeilage. Auch sehr lecker ist die Empfehlung des Hauses, eine herzhafte, tomatige Nudelsuppe mit kleinen „Fleischbällchen“, Fakerindfleisch und viel frischem Gemüse.
Ausserdem werden unter anderem noch Reis Vermicelli, Reisnudelsuppe und gedämpfter Spinat angeboten. Mit anderen Worten: Keine „haute cuisine“, keine trendigen Labels, wie „health food“ oder „organic“, sondern einfach nur richtig leckeres Essen a la asiatischer Hausmannskost in einem vegetarischen Restaurant, das bewusst auf den Gebrauch von Fleisch- und Fischprodukten verzichtet. Der Grossteil der Speisen ist sogar vegan. Nur ab und an wird etwas Ei verwendet. Deshalb wurde ich
direkt bei meinem ersten Besuch auch von der freundlichen Besitzerin gefragt ob ich mein Gericht ohne Ei zubereitet haben möchte, als ich meine Bestellung aufgab. Das nenne ich doch mal echten Service im sonst so vegan-feindlichen Japan und einen echten Pluspunkt!
Das Kourinbou befindet sich im zweiten Stock der Nakano Broadway Mall, einem großen, vierstöckigem Shopping Center, dessen zweiter bis vierter Stock fast ausschließlich aus Toyshops, Manga-, Anime- und Gameläden, sowie allen nur erdenklichen Sammlergeschäften besteht. Es ist eine wahre Freude dort durchzubummeln und sich einfach nur die Auslagen in den Schaufenstern anzusehen. Ganz unten findet der etwas normalere Gast die üblichen Bekleidungsgeschäfte, Pachinko Slots und Cafes.
Dass die Mall gänzlich überdacht ist, macht sie auch bei schlechtem Wetter zu einem wahren Shopping-Vergnügen, auch für Nicht-Otakus. Falls Euch Akihabara also einmal zu weit sein sollte, es regnet oder Ihr einfach nur lecker vegetarisch essen wollt und nebenbei noch die Erstauflage Eures Lieblingsmangas aus den 80ern sucht, das sich sonst nirgends mehr finden lässt, kann ich Euch einen Besuch der Broadway Mall nur wärmstens ans Herz legen.
Einfach den Nordausgang der JR-Linie nehmen, geradeaus über die Strasse und Ihr habt den Eingang der Mall direkt vor Euch.
Öffnungszeiten: Täglich von 11-15:30 Uhr und von 17-20 Uhr, Sonntags geschlossen.

Mehr Bilder und Infos: http://www.shoujinrecipe.com/kourinbou.html

香林坊 - Kourinbou
Nakano Broadway Center 2F
Nakano 5-52-15
Nakano-ku

Tel: 03-3385-7005