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05.03.08

Mochi - 餅

Mochi (Klebreisbällchen) werden besonders häufig und gern zu Neujahr, in Japan das wichtigste Fest im Jahr, verspeist. Auf deutsch werden sie zuweilen auch als „Reiskuchen“ bezeichnet, was jedoch eher Assoziationen an eine Süßspeise weckt, wohingegen Mochi nicht nur als Süßigkeit, sondern in vielen verschiedenen Formen zubereitet und genossen werden können.
Es gibt zwei Arten von Mochi. Die eine ist im Ganzen sehr weich und klebrig und zum Großteil dafür verantwortlich warum jedes Jahr zu Neujahr einige, meist ältere, Menschen daran ersticken, da sie selbst beim guten Durchkauen ihre extrem gummiartige Konsistenz beibehalten. Diese wird oft zu Wagashi (z.b. Dango oder Daifuku) weiterverarbeitet oder auch in Suppen serviert. Die andere Form ist gehärtet und wird erst durch erhitzen weich. Sie wird besonders gern geröstet gegessen (Die genaue Zubereitungsart findet Ihr weiter unten im Blog).
Früher wurde der speziell verwendete Mochi-Reis, welcher Mochi-gome genannt wird und in seiner Konsistenz klebriger ist als herkömmlicher Reis, zur Herstellung zuerst eingeweicht, dann gedämpft und schließlich in Bottichen mit großen Holzhämmern gestampft. Das gleiche Resultat kann bei einer häuslichen Zubereitung erreicht werden, indem man Klebreismehl und Wasser solange verührt, bis das Ganze zu einer zähen und klebrigen Masse wird. Da beide Herstellungsarten nicht nur sehr aufwändig, sondern auch mit extrem viel Kraftaufwand verbunden sind, wird heutzutage überall maschinell produzierter und getrockneter Mochi in Tüten verkauft. In Familien und traditionellen Haushalten wird aber zu Neujahr auch heute noch oft Mochi selbst gemacht, so ähnlich wie sich bei uns in der Weihnachtszeit das Backen zu Hause immer noch großer Beliebtheit erfreut.
Mochi werden in Japan auch oft mit dem Mond in Verbindung gebracht, da diese seine volle, runde Form und Farbe gut repräsentieren. Deshalb isst man sie außer zu Neujahr auch gern bei der Tsukimi (Mondschau). Diese wird im Herbst zelebriert, wenn der Himmel klar und der Vollmond deshalb besonders gut zu sehen ist. Eine süße Anekdote ist weiterhin eine alte Volkslegende in Japan, die besagt, dass auf dem Mond ein kleines Häschen wohnt, welches Mochi stampft und die gerne Kindern erzählt wird, wie bei uns die Geschichte vom Mann im Mond. Schaut einfach einmal ganz genau hin und Ihr werdet den Hasen vielleicht erkennen.

02.03.08

Inarizushi - 稲荷寿司

Inarizushi ist die Bezeichnung für kleine Täschchen aus hauchdünnem frittiertem Tofu (Aburaage), die in einer süßen Marinade aus Zucker und Sojasoße eingelegt sind und dann mit Sushireis gefüllt werden. Ihre Bezeichnung verdanken sie der Göttin Inari, die in Tempeln und Schreinen oft als Fuchs dargestellt wird und dem japanischem Volksmund nach ist Aburaage die Lieblingsspeise von Füchsen.
Man kann sie in Japan fertig für 100-200 Yen überall dort bekommen wo Sushi angeboten wird, auch in Supermärkten und Conbinis. Sie sind neben Onigiri fast das einzig vegane Essen, das in Conbinis erhältlich ist. Deshalb sind sie nicht selten eine Rettung auf der Suche nach etwas Magenfüllendem, wenn keine Kochmöglichkeit besteht, denn schon ein paar von den Täschchen machen sehr satt, da der Reis beim Füllen zusammengepresst wird. Außer als Zwischenmahlzeit eignen sie sich aber auch gut als Beilage, besonders zu herkömmlichen Sushi. Deshalb sind Inarizushi auch eine gute Verwertungs-möglichkeit für den übrig gebliebenen Reis, der eventuell beim Sushi machen oder bei anderen Mahlzeiten anfällt. Die Zubereitung ist denkbar einfach und erfordert keine großartige Übung wie manch andere Sushisorten.



Zutaten:

· Japanischer Reis
· Aburaage-Taschen
· Zucker
· Reisessig
· Salz
· Shouyu
· weisser Sesam (optional)






Zubereitung:

1. Reis waschen und wie gewohnt (am besten im Reiskocher) kochen.
2. Für eine Portion Reis zwei Esslöffel Reisessig mit einem Esslöffel Zucker und einem Teelöffel Salz in einem Gefäß gut vermischen.
3. Die Mischung über den fertiggekochten Reis schütten und mit einem Shamoji oder einem großem Löffel untermengen.
4. Sobald der Sushireis ein wenig abgekühlt ist und sich anfassen lässt, die Aburaage-Taschen aus ihrer Verpackung nehmen, in der Mitte vorsichtig auftrennen und den Reis mit den Händen hineinfüllen. Dabei ist etwas Fingerspitzengefühl angebracht, denn die Taschen sind sehr dünn und reißen leicht.
Den Reis leicht mit den Daumen nachdrücken. Wenn die Taschen etwa halbvoll sind, die obere Hälfte zur Seite hin umklappen. So lassen sie sich beim Essen mit den Stäbchen besser greifen.
5. Zum Verzehr in Sojasoße tunken und genießen.

Anschaffungen und Tips:

Die Aburaage-Taschen für die Inari werden in allen japanischen Geschäften, in denen Lebensmittel angeboten werden, verkauft, manchmal auch in 100 Yen Shops. Sie sind sowohl in Tüten, als auch in Dosen erhältlich und bereits fertig gewürzt und zurechtgeschnitten.

Normalerweise kommen keine andere Füllungen in die Aburaage außer Sushireis und Sesam. Wenn Euch das zu simpel ist, probiert ruhig einmal etwas Neues aus. Ich habe im Internet beispielsweise schon tolle Rezepte mit Gemüsefüllungen gesehen. Besonders Möhren, die unter den Reis gemischt werden, sollen gut zu Aburaage passen, da sie leicht süßlich sind und so den Geschmack ergänzen.

29.02.08

Yakisoba - 焼きそば

Yakisoba sind gebratene Nudeln und ein beliebtes Alltagsessen. Sie werden oft auf Matsuri (Festivals) und überall dort, wo viele Menschen zusammen kommen und es genug Laufkundschaft gibt, an kleinen Essständen verkauft. Dort, wie auch in Restaurants, werden sie auf einem Teppan, einer großen, heißen Stahlplatte zubereitet. Man kann sie aber auch ganz einfach zu Hause in der Pfanne braten.




Ihr braucht dazu:

· 1 Packung Yakisoba-Nudeln
· 1 halbe Zwiebel
· 1 halbe Möhre
· etwas Kohl
· Sojasprossen (optional)
· Nori (optional)
· japanische Worcestersoße
· Mayonnaise
· Shouyu
· Öl zum Braten






Zubereitung:

1. Nudeln ein paar Minuten in heißem Wasser kochen. Danach in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
2. Die Zwiebel klein hacken, den Kohl in dünne Streifen und die Zwiebel in kleine Stücke schneiden.
3. Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die zerhackte Zwiebel hineingeben und kurz anbraten. Danach das übrige Gemüse hinzugeben und unter Wenden etwas braten lassen bis es weich wird.
4. Die Nudeln mit in die Pfanne geben und alles gut durchmischen.
5. Worcestestersoße und Shouyu dazugeben und eventuell noch mit etwas Pfeffer abschmecken.
6. Alles noch ein paar Minuten braten lassen.
7. Zum Servieren nach Geschmack mit Mayonnaise garnieren.
Das Ganze kann noch mit etwas kleingeschnittenen oder zerkrümelten Nori (die es in beiden Formen
fertig zu kaufen gibt) abgerundet werden.

Anschaffungen und Tips:

Yakisoba-Nudeln werden in allen Supermärkten verkauft. Es handelt sich dabei nicht um Soba, wie der Name annehmen lassen würde, sondern um Nudeln aus Weizenmehl.
Vorsicht, in vielen Packungen ist bereits ein kleines Tütchen mit Yakisoba-Soße dabei, die jedoch Fisch enthält. Diese kann bei der Zubereitung natürlich auch einfach weggelassen werden, da sich aber der Kauf eines Produktes, das Extrakte aus totem Tier enthält, nicht empfielt, sucht am besten nach Packungen ohne Tütchen-Beigabe.

Eifreie, also vegane Mayonnaise bekommt man in Health Food Stores oder im Seiyu, das ist eine japanische Supermarktkette. Die Japaner lieben Mayonnaise und tunken gern so ziemlich alles in die weiße Pampe. Zuerst hatte ich ein wenig Vorbehalte gegen Nudeln mit Mayo, aber seitdem ich einmal diese Variante probiert habe, bin ich der Meinung, dass zu guten Yakisoba definitiv ein Mayonnaise-Topping gehört und esse sie sogar in Deutschland nur noch so.

Neujahrs-Mochi - お正月餅

Mochi sind runde Klebreisbällchen, welche in Japan besonders oft und gern zu Neujahr gegessen werden. Da ihr Genuss aber nicht unbedingt immer mit Neujahr verbunden sein muss und sie zudem eine schöne vegane Leckerei sind, zeige ich Euch hier im Folgenden eine der Zubereitungs- und Verzehrweisen zum Nachmachen.


1. Herdplatte erhitzen und die zunächst noch harten, eckigen Mochi auf einem speziellen Metallgerüst mit langem Stiel, das auf die Herdplatte gelegt wird, drapieren.
Die Mochi werden durch die Hitze zunächst weich und verlieren Ihre Form. Sie beginnen durch die Röstung außen hart zu werden und sich teilweise innen mit Luft zu füllen. Wenn sie schließlich rund und außen schön knusprig sind, nehmt Ihr das Metallgerüst samt Mochi von der Herdplatte und lasst das Ganze kurz ein wenig abkühlen.








2. Rührt in einer kleinen Schüssel mit Euren Essstäbchen eine Soße aus Shouyu und Zucker an, in die Ihr später die Mochi tunken könnt und stellt sie bereit. Serviert dazu die noch heißen Mochi auf einem Teller zusammen mit koreanischen oder kleingeschnittenen japanischen Nori.









3. Stecht nun fest mit beiden Essstäbchen in die Mitte des Mochis und brecht es, wie auf dem Bild zu sehen in zwei Hälften auseinander. Das ist nicht immer ganz einfach, da das Mochi außen sehr hart und in der Mitte sehr klebrig und zäh ist. Es ist also etwas Übung mit den Stäbchen erforderlich. Ihr könnt zur Not aber auch andere Mittel zu Hilfe nehmen, z.b. ein Messer.









4. Nun mit den Stäbchen ein Noriblatt aufnehmen, um das Mochistück legen, das ganze in die Soße tunken und ab in den Mund.
Itadakimasu!








Anschaffungen und Tips:

Vorgefertigte und getrocknete Mochi, die zur Zubereitung nur noch erhitzt werden müssen, sind in jedem japanischen Supermarkt zu haben. Sie sind weiß, rechteckig und sehr hart. Wenn Ihr im Geschäft denkt „Was hat die Seife hier in der Lebensmittelabteilung zu suchen?“, seid Ihr genau richtig!

Für die Nori empfehle ich koreanische Nori zu benutzen. Diese sind aufgrund ihrer stärkeren Röstung knackiger und da noch einmal extra gesalzen, würziger als japanische Nori und extrem schmackhaft.
Übrigens auch ein perfekter kleiner Snack für zwischendurch (als Alternative zur Chipstüte), da kalorienarm, aber nicht sehr füllend und eher als Gaumenfreude geeignet.

Das Metallgerüst, das auf die Herdplatte gelegt wird, nennt sich Kana-ami und wird in Japan des öfteren zum Rösten von Speisen verwendet. Es ist in allen gutsortierten 100 Yen Shops zu bekommen.


28.02.08

Dango - 団子

Dango ist eigentlich einfach nur das japanische Wort für Kloß bzw. für Klöße. Damit können alle möglichen Klöße gemeint sein. Am verbreitetsten unter ihnen ist jedoch eine Form von Wagashi (traditionelle japanische Süßigkeiten), die aus weichen Mochi (runde Klebreisbällchen) besteht und unterschiedlich zubereitet wird. Sie werden oft auf einem langen Holz- oder Bambusspieß aufgespießt verkauft und gegessen.
Klassische Wagashi sind in vielen Fällen vegan. In den meisten Stadtteilen Tokyos gibt es kleine Wagashi-Läden, in denen die Süßigkeiten traditionell von Hand hergestellt werden und daher manchmal recht teuer sind. Ich empfehle Euch aber in jedem Fall Wagashi einmal zu probieren wenn Ihr in Japan seid. Am besten schmecken sie natürlich zu einer Tasse grünem Tee, da sie sehr süß sind und so den etwas bitteren Geschmack des Tees ausgleichen. Deshalb stammen Wagashi ursprünglich auch aus der Sadou (Teezeremonie), in der sie auch heute noch oft zum Tee genossen werden. Sind Euch die Wagashi in den traditionellen Geschäften zu kostspielig, könnt Ihr manche Formen auch abgepackt in japanischen Supermärkten und sogar Conbinis finden. Ziemlich beliebt und auch mein persönlicher Favorit sind z.b. Mitarashi-Dango, bei denen die Mochi zuerst geröstet und dann mit einer süßen, klebrigen, aus Shouyu, Zucker und Stärke bestehenden Soße bestrichen werden. Sie kommen ursprünglich aus Kyoto und werden auch oft auf Festivals verkauft. Ihr erkennt sie leicht an ihrem Glanz und der goldbraunen Farbe. Manchmal wird bei der Herstellung etwas Ei beigemischt. Wenn Ihr vegan seid, müsst Ihr also eventuell ein bisschen suchen und Inhaltslisten vergleichen.
Meine bisher köstlichsten Mitarashi-Dango habe ich in Kamakura (einer historischen Stadt ungefähr eine Stunde mit dem Zug von Tokyo entfernt und beliebtes Ausflugsziel für Einheimische sowie Touristen gleichermaßen) auf einer Straße gegessen, in der sich viele kleine traditionelle Läden befanden, die draußen ganz frische und teilweise noch warme Wagashi und Senbei verkauften. Der Geschmack war wirklich überragend und nichts im Vergleich zu den Mitarashi-Dango, die man im Supermarkt bekommt. Wenn Ihr einmal nach Kamakura kommen solltet, lasst Euch diese Gaumenfreude auf keinen Fall entgehen.

Misosuppe - 味噌汁

Die Misosuppe ist ein fester Bestandteil eines jeden traditionellen Frühstücks in Japan und wird bei diesem meist zusammen mit einer Schüssel weißem Reis gereicht. Auch bei Hauptspeisen wird sie oft als Beilage gegessen und ist somit nicht aus der japanischen Küche wegzudenken. Allerdings besteht die Basis der Suppe normalerweise immer aus Dashi, es sei denn Ihr esst in einem rein vegetarischem Restaurant. Dort wird oftmals eine Dashi, die aus Algen hergestellt wurde (Konbu-Dashi) als Grundlage verwendet.
Zutaten, die oft in eine Misosuppe kommen sind Tofu, Wakame, Frühlingszwiebeln, Lauch und Shiitake.
Da eine Misosuppe ein guter Start in den Tag und zudem auch noch sehr gesund (enthält z.b. viel Vitamin B12) ist, möchte ich Euch das Rezept einer einfachen veganen Variante nicht vorenthalten.



Ihr braucht:

· Misopaste (rot oder hell)
· Konbu-Dashi oder Gemüsebrühe
· 1 Block Seidentofu
· 1 Bund frische Frühlingszwiebeln









Zubereitung:

1. Konbu-Dashi oder Gemüsebrühe anrichten und erhitzen.
2. Knapp 2 Esslöffel der Misopaste hineingeben und gut verrühren. Da Miso leicht klumpt und nicht sehr löslich ist, könnt Ihr die Paste entweder vorher in einem gesondertem Behälter mit etwas Brühe anrühren oder Ihr haltet einen Esslöffel mit der Paste in den Kochtopf und löst sie mit zwei Essstäbchen und lockernden Bewegungen auf.
Nachdem die Misopaste in der Brühe angerührt ist, das ganze nicht mehr zum Kochen bringen, da sonst der Geschmack verloren geht und die Suppe säuerlich wird.
3. Den Block Seidentofu (für 3 Portionen reicht ein halber Block) vorsichtig in Würfel schneiden und in die Suppe geben. Kurz erhitzen lassen und nicht mehr umrühren, da speziell Seidentofu sehr zerbrechlich ist.
4. Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden.
5. Die Suppe in eine kleine Suppenschüssel füllen und mit den Frühlingszwiebeln garnieren.

Anschaffungen und Tips:

Wenn irgendwie zur Hand, empfiehlt es sich Konbu-Dashi zu verwenden, da diese eher mild ist und den charakteristischen Miso-Geschmack nicht untergräbt. Bei einer Zubereitung mit Gemüsebrühe kann es schnell passieren, dass die Suppe zu stark bzw. zu salzig wird. Deshalb bei der Menge des Gemüsebrühpulvers sehr sparsam sein.

Misopaste gibt es als Akamiso (rot) oder Shiromiso (hell) zu kaufen. Wählt je nachdem ob Ihr eher eine milde (Shiromiso) oder lieber eine kräftige, würzigere (Akamiso) Misosuppe haben möchtet. Ihr könnt beide Pasten auch beliebig miteinander kombinieren.
Achtet beim Kauf unbedingt auf die Inhaltsliste, da nicht wenige Misopasten Fischextrakt enthalten!

Wakame bekommt Ihr in japanischen Geschäften unter anderem auch als kleine Suppenalgen, die sehr praktisch sind und die Ihr, ohne sie vorher lange einweichen zu müssen, einfach am Anfang mit in die Brühe gebt und sie mitkochen lässt oder ein paar Minuten vor dem Servieren in die fertige Suppe. Rührt dann ein paar Mal mit dem Stäbchen um, damit die getrockneten, eingerollten Algen sich „öffnen“ können.

27.02.08

Nataraj

Für all Diejenigen, die indisches Essen mögen und denen die obligatorische Fragestunde nach den Inhaltsstoffen in Onmivore-Restaurants auf die Nerven geht, habe ich eine gute Nachricht. Es gibt in Tokyo eine rein vegetarische indische Restaurantkette namens Nataraj, die in Ogikubo, Ginza, und Aoyama vertreten ist.
Im Nataraj, dessen Betreiber Ihre Gerichte auch selbst als „Kunst“ bezeichnen, wird ausschließlich mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Soja, Käse und original aus Indien importierten Gewürzen gekocht.
Allein 10 verschiedene vegetarische Curries locken zum Verzehr, unter anderem ein Shiitake-Tofu-Curry, ein Linsen-Spinat Curry oder ein Curry mit Sojachunks. Letzteres, das vegane Nataraj-Curry, habe ich einmal in der Filiale in Ogikubo gegessen. Das Curry war außerordentlich scharf, aber sehr gut. Auf der Speisekarte ist der jeweilige Schärfegrad bei den Gerichten mit angegeben, so dass Personen, denen sich allein schon beim Wort „Curry“ der Magen zusammenzieht, auf etwas Milderes ausweichen können, z.b. auf ein Kürbis-Curry, ein Tandoori oder eine Tomaten-Kokos-Suppe.
Erwähnenswert ist vielleicht auch, dass im Nataraj auf eine gesunde und ausgewogene Speiseauswahl geachtet wird. So wird neben Nan und normalem Reis auch Genmai (brauner Reis) angeboten, was für ein indisches Restaurant eher ungewöhnlich ist.
Ein normales Essen im Nataraj ist gewöhnlich etwas teurer (Nan bzw. Reis muss hier extra geordert werden) als in den nicht explizit vegetarisch indischen Restaurants in Tokyo. Für Jemanden, der Geld sparen möchte, empfehle ich daher zur Lunch-Zeit (täglich bis 14.30 Uhr außer an Samstagen, Sonn- und Feiertagen) hinzugehen und sich am Buffet oder an einem Lunch-Set zu erfreuen. Beides ist schon für c.a. 1000 Yen zu bekommen und folglich verhältnismäßig preisgünstig.
Das Nataraj in Ogikubo ist in nur 2 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Ogikubo der JR-Chuo-Linie zu erreichen. Für die Adressen der anderen beiden Filialen, schaut bitte auf die Homepage, die erfreulicherweise eine Version komplett auf englisch besitzt.

Öffnungszeiten: täglich von 11.30 bis 23.00 Uhr.

Homepage: http://www.nataraj.co.jp/

Nataraj
Hukamura Sankyou Biru B1F
5-30-6 Ogikubo
Suginami-ku

Tel: 03-3398-5108

26.02.08

Oden - おでん

Kennt Ihr Oden, eine Art Suppe, in der unter anderem frittierter Tofu und andere Zutaten drin herumschwimmen und die besonders im Winter oft in den Cobinis vorne an der Kasse verkauft wird?
Ich, als große Liebhaberin von Suppen und warmen Speisen, kann jedenfalls nie daran vorbei gehen ohne Hunger zu bekommen. Da aber als Basis jedes Odens definitiv Dashi verwendet wird, hilft alles nichts, außer es sich zu Hause selbst zu kochen!
Oden wird gerne als Eintopf gegessen, ursprünglich mit verschiedenen Sorten von Fischkuchen, manchmal auch Fleisch und (gekochten) Eiern. Da die Zutaten für einen Oden jedoch nicht festgelegt sind, lasst einfach Eure Phantasie etwas spielen und gebt nach Belieben und Geschmack das hinzu, was Ihr gerade zur Hand habt. Gängige vegane Zutaten sind z.b. Aburage, Atsuage, Daikon, Kartoffeln, Karotten, Shiitake, Wakame und Konnyaku. Getunkt werden die Zutaten aus dem Oden dann gern in Karashi (scharfen Senf), Miso oder einfach nur Shouyu, bevor sie in den Mund befördert werden.

Hier ein Rezept für ein relativ schnell gemachtes Abendessen, bestehend aus einem sehr simplen Oden, Spinat und Reis mit Pilzen.




Die genauen Zutaten:

. Atsuage
. Aburage
· Gemüsebrühe oder Konbu-Dashi
· Ein Bündel frischer Spinat
· Kurogoma (schwarzer Sesam)
· Shirogoma (weißer Sesam)
· Eine Tasse Reis
· Japanische Pilze
· Shouyu (Sojasoße)



Anschaffungen und Tips:

Atsuage (frittierten Tofu) bekommt Ihr in jedem Supermarkt in den unterschiedlichsten Formen. Ob rund, dreieckig, würfelförmig oder als Atsuage, haltet einfach einmal danach Ausschau. Vorsicht ist jedoch, wie immer, bei den Inhaltsstoffen gegeben, da es wirklich Hersteller gibt, die anscheinend meinen, dass Fisch im Tofu eine unglaublich gute Idee ist.

Was ich in Japan manchmal vermisse, ist Tiefkühlspinat, besonders in seiner vorportionierten und gewürzten Form, eignet er sich doch perfekt für Curry, Füllungen, sowie Pastasoßen und ist einfach praktisch. In Japan gibt es jedoch nur frischen Spinat in Bündeln zu kaufen, welcher jedoch auch nicht zu verachten ist und einige Vorteile hat. So ist er sehr gesund und kann aufgrund seines Eigengeschmacks gut einfach nur pur oder getunkt in ein wenig Sojasoße gegessen werden.

Gemüsebrühe ist in Japan relativ schwer zu bekommen. In ihrer uns bekannten Form im üblichen Handel nicht erhältlich, müsst Ihr mit Brühwürfeln vorlieb nehmen, die es auch nur in ausgewählten Supermärkten gibt. Wenn Ihr auf Anhieb keine findet, nehmt statt dessen einfach Konbu-Dashi, die es überall als Instantpulver zu kaufen gibt. Für einen etwas kräftigeren Suppengeschmack könnt Ihr dann noch etwas Shouyu hinzugeben.

Zubereitung:

Den schwarzen Sesam (beliebig viel) unter den Reis mischen und das ganze ab in den Reiskocher.
In der Zwischenzeit nun den Spinat gut waschen, mit einem Hochou in dünne Streifen schneiden und c.a. 10 Minuten in heißem Wasser kochen lassen.
Die Gemüse- oder Konbubrühe anrichten und zum Kochen bringen. Die Atsuage-Stücke einfach hinein geben und das ganze ebenfalls gute 10 Minuten köcheln lassen, damit der Atsuage den Geschmack der Suppe annimmt. Je nachdem ob Ihr vorhabt die Brühe anschließend zu trinken oder nicht, kann sie mehr oder weniger stark sein.
Ist der Spinat fertiggekocht, das Kochwasser abgießen und gut abtropfen lassen. Den Shirogoma kurz in einer heißen Pfanne anrösten und über den Spinat geben. Dazu Shouyu zum Tunken bereit stellen.
Mittlerweile müsste auch der Reis fertig sein. Diesen einfach nur in eine Schüssel geben und mit den Pilzen garnieren. Fertig!

20.02.08

Pita the Great

Wie sehr habe ich mich während meines Studienjahres in Tokyo nach einer Falafel gesehnt und es gibt in dieser riesigen Stadt bis dato tatsächlich nur einen einzigen Laden, der den Wunsch nach dieser im Westen inzwischen so verbreiteten und und besonders unter Vegetariern äußerst beliebten Fastfood-Variation aus dem mittlerem Osten erfüllen kann: Pita the Great.
Der Name ist keinesfalls übertrieben, denn die verschiedenen veganen Sandwiches mit selbstge- backenem Pita-Brot, die hier geboten werden, sind nicht nur großartig, sondern fantastisch, sogar für den Falafel-verwöhnten europäischen Gaumen.
Ein großes Schild draußen weist sowohl auf japanisch, als auch auf englisch ausdrücklich darauf hin, dass keinerlei tierische Inhaltsstoffe verwendet werden, für unkundige beider Sprachen sogar mit süßen Bildern illustriert. Da wird einem doch bereits vor dem Essen ganz warm ums Herz! Auf einem zweiten Schild ist zu lesen: „We serve Slow Food“ und warnt den eiligen und hungrigen Kunden schon einmal vor sich auf ein wenig Wartezeit gefasst zu machen, denn der Laden wird von nur einem einzigen Mann, einem Israeli, geführt, der alle Zutaten frisch zubereitet.
Neben der klassischen Falafel-Variante gibt es die Pita auch mit frittiertem Tofu, Pilzen, Blumenkohl, Brokkoli, Aubergine, Kürbis oder Gemüsekroketten, darüber kommt Sesamsoße und selbstverständlich wird auch Hummus angeboten. Ein Sandwich kostet 760 Yen oder man bestellt das Set-Menü. Dafür bekommt man dann noch ein Getränk und ein Nebengericht (Falafelbällchen, Gemüsekroketten, Pommes Frites oder Hummus-Salat) dazu und bezahlt 1100 Yen. Das mag zwar nicht sehr preisgünstig klingen, jedoch sind die Pitas wirklich sehr groß und man wird definitiv mehr als satt. Die Falafelbällchen und ein paar andere kleine Snacks wie Gemüsekroketten sind für einen geringeren Preis auch ohne Pita zu haben.
Bei gutem Wetter kann man es sich draußen auf den weißen Plastikmöbeln bequem machen und das Innere des Ladens ist sehr einfach und funktional gehalten, für meine Begriffe nicht gerade gemütlich, aber wen interessiert schon die Inneneinrichtung bei so leckerem Essen? Einziger Wehrmutstropfen ist, dass Pita the Great schon um 18 Uhr schließt, was ich ziemlich früh finde und mich leider bisher davon abgehalten hat öfter dort zu essen. Dafür wird es aber auf jeden Fall eins meiner ersten Anlaufsziele sein, wenn ich wieder in Tokyo bin!
Öffnungszeiten: Täglich 11.30-18.00 Uhr, Samstags und Sonntags geschlossen.

Homepage: http://pitathegreat.net/

Pita the Great
Att Shinkan 2F
2-11-7 Akasaka
Minato-ku

Tel: 03-5563-0851

Govinda's

Das Govinda’s ist ein nettes, kleines Krishna-Restau- rant in Nakano, das sich vorwiegend auf indisches Essen spezialisiert hat. Alle Speisen enthalten weder Fleisch, noch Fisch und verzichten zudem gänzlich auf den Einsatz von Knoblauch und Zwiebeln (letzteres ist wahrscheinlich nur für Hare Krishna Anhänger bzw. strenggläubige Buddhisten von Interesse oder für Leute, die nach ihrem Essen ein Date haben). Viele Gerichte sind vegan, ich meine mich zu erinnern auch so auf der Karte gekennzeichnet. Falls ich falsch liegen sollte, seit Ihr aber beim Personal des Govinda’s mit Fragen zu den Inhaltsstoffen garantiert gut aufgehoben.
Die Inneneinrichtung ist sehr hell und freundlich gestaltet und während man auf sein Essen wartet, kann man sich die Zeit mit der Lektüre von vegetarischen Kochbüchern vertreiben. Auf der Menükarte finden sich neben dem obligatorischem Curry (Gemüse, Spinat oder Dal) und Samosa unter anderem auch verschiedene Sandwiches, Salate und selbstgebackenes Brot.
Ich hatte einmal ihr Dinner-Set, über das ich nicht meckern konnte. Leicht, bekömmlich, schmackhaft und der Preis war auch in Ordnung. Lediglich zum Curry essen würde ich vielleicht lieber in ein richtiges indisches Restaurant gehen, einfach weil ich persönlich es klassisch indisch am liebsten mag, mit viel Zwiebeln, Gewürzen und auch ruhig etwas fettig. Wer allerdings weniger „schwere“ Kost bevorzugt, für den ist das Curry im Govinda’s bestimmt eine gute Wahl.
Auch die Auswahl an ungewöhnlichen Teesorten ist erwähnenswert. „Raspberry Ginger“ und „Strawberry Kiwi“ sind nur zwei Beispiele, mit denen man seinem Teegenuss hier frönen kann, allerdings zu einem etwas höheren Preis.
Wirklich hervorheben möchte ich aber das sehr gute Angebot an Kuchen und Desserts. Ich durfte einmal den Berry Berry Tart dort genießen und der war absolut köstlich. Wie Ihr auf dem Foto auch sehen könnt, ein wahrer Beerenfrüchtetraum. Neben der Beerentorte ist auch der Tofu Cheese Cake vegan. Diesen habe ich leider noch nicht probiert, werde dies aber auf jeden Fall noch nachholen und Euch dann hier davon berichten.
Also auf nach Nakano wenn ihr auf Kuchenentzug seid! Vergesst Euch nur nicht die Karte auf Govinda’s Homepage auszudrucken, denn das Restaurant ist etwas schwer zu finden. Mit Karte ausgerüstet sollte Euer Ziel allerdings in knapp 10 Minuten Fußmarsch vom Nakano Nordausgang der JR-Linie ausgehend zu finden sein.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 12-15 und 18-21 Uhr, Samstags 12-21 Uhr, Sonntags 12-20 Uhr, Montags geschlossen.

Homepage: http://www.krishna.jp/govindas

Govinda’s
Nakano 5-17-10
Nakano-ku

Tel: 03-3387-8998

18.02.08

Peperonchino - ペペロンチーノ

Peperonchino sind einfach nur kleingehackte Chilischoten und gleichzeitig der Name eines der verbreitetesten Pastagerichte in Japan. Ob Peperonchino als Gericht auch so in Italien existiert und einfach importiert wurde, kann ich Euch nicht sagen, aber Ihr werdet in Japan wohl keine Pastaria finden, die diese einfachen Nudeln nicht auf ihrer Speisekarte hat. Da Peperonchino in seiner Grundform vegan ist, lohnt es sich in Restaurants, in denen Ihr nicht wisst was Ihr essen könnt oder die Chance etwas essbares zu bekommen ziemlich aussichtslos scheint, einmal nachzuschauen bzw. nachzufragen ob es angeboten wird.
Ähnlich wie Nudeln mit Pesto ist Peperonchino sehr schnell zubereitet und perfekt für Momente akuten Zeitmangels oder Faulheit.
Als Nudeln werden hierfür meist Spaghetti verwendet und die getrockneten, gehackten, kleinen, runden Chilischoten (Peperoncini) bekommt Ihr oft im 100 Yen Shop oder in jedem Supermarkt. Eine Packung reicht für viele Anwendungen.







Hier die Zutaten:

· Olivenöl
· 2-3 frische Knoblauchzehen
· 1 Bund frische Petersilie
· 1 Tüte getrocknete Peperoncini
· 1 Packung Spaghetti
· Parmesan (vegan oder aus echtem Käse)








Spaghetti wie gewohnt in Salzwasser kochen. Währenddessen die Knoblauchzehen klein hacken.
Petersilie ebenso hacken. Am besten dafür ein Houchou verwenden (japanisches Küchenmesser, aus der japanischen Küche nicht wegzudenken und in jedem 100 Yen Shop für wenig Geld zu haben), mit Messern wie wir sie hierzulande meist verwenden ist das Petersilie hacken nämlich eine Qual.
Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Knoblauch mit den Peperoncini darin anrösten.
Wenn die Spaghetti al dente sind, das Nudelwasser abgiessen, Spaghetti ab in die Pfanne und alles kurz anbraten lassen. Am Schluss den gehackten Petersilie darüber streuen und mit etwas Parmesan verfeinern, wenn Ihr es käsig mögt.
Bon Apetite!

Kourinbou - 香林坊

Heute möchte ich Euch mein Lieblingsrestau- rant in Toyko im Herzen Nakanos vorstellen: Kourinbou (oder auch „Kohrinbo“, beide Umschriften werden verwendet, erstere ist allerdings linguistisch korrekter).
Hier wird ein Mix aus chinesisch/taiwane-sischer und japanischer Alltagsküche in gemütlicher, heimeliger Atmosphäre geboten. Innen recht klein, mit nur insgesamt zehn Plätzen an einem halbrunden Tresen fühlt man sich beim Betreten des Restaurants gleich wie zu Hause.
Das Besondere am Kourinbou sind die varia-tionsreichen und fantasievollen Fake Meat- Kreationen des Hauses, bei denen nicht nur klassische Soya-Produkte zum Einsatz kommen, sondern auch mit Pilzen und verschiedenen Gemüsesorten wahre Leckerbissen für den geneigten Fleischersatzliebhaber geschaffen werden. Die Menüauswahl ist nicht riesig, dafür aber sind die Speisen mit umso mehr Liebe und Sorgfalt von der netten Mama-san, die den Laden seit Jahren ganz alleine führt und immer ein herzliches Lächeln für ihre Kunden auf den Lippen hat, von Hand zubereitet.
Empfehlen kann ich Euch ganz besonders das Lunch-Set, bestehend aus einer klaren Konbu- oder einer Misosuppe, einem wirklich hervorragendem Tonkatsu (paniertes Kotellet), gebratenen Aubergine in Miso-Sauce, einem reichhaltigen Salat und einer kleinen Rettichbeilage. Auch sehr lecker ist die Empfehlung des Hauses, eine herzhafte, tomatige Nudelsuppe mit kleinen „Fleischbällchen“, Fakerindfleisch und viel frischem Gemüse.
Ausserdem werden unter anderem noch Reis Vermicelli, Reisnudelsuppe und gedämpfter Spinat angeboten. Mit anderen Worten: Keine „haute cuisine“, keine trendigen Labels, wie „health food“ oder „organic“, sondern einfach nur richtig leckeres Essen a la asiatischer Hausmannskost in einem vegetarischen Restaurant, das bewusst auf den Gebrauch von Fleisch- und Fischprodukten verzichtet. Der Grossteil der Speisen ist sogar vegan. Nur ab und an wird etwas Ei verwendet. Deshalb wurde ich
direkt bei meinem ersten Besuch auch von der freundlichen Besitzerin gefragt ob ich mein Gericht ohne Ei zubereitet haben möchte, als ich meine Bestellung aufgab. Das nenne ich doch mal echten Service im sonst so vegan-feindlichen Japan und einen echten Pluspunkt!
Das Kourinbou befindet sich im zweiten Stock der Nakano Broadway Mall, einem großen, vierstöckigem Shopping Center, dessen zweiter bis vierter Stock fast ausschließlich aus Toyshops, Manga-, Anime- und Gameläden, sowie allen nur erdenklichen Sammlergeschäften besteht. Es ist eine wahre Freude dort durchzubummeln und sich einfach nur die Auslagen in den Schaufenstern anzusehen. Ganz unten findet der etwas normalere Gast die üblichen Bekleidungsgeschäfte, Pachinko Slots und Cafes.
Dass die Mall gänzlich überdacht ist, macht sie auch bei schlechtem Wetter zu einem wahren Shopping-Vergnügen, auch für Nicht-Otakus. Falls Euch Akihabara also einmal zu weit sein sollte, es regnet oder Ihr einfach nur lecker vegetarisch essen wollt und nebenbei noch die Erstauflage Eures Lieblingsmangas aus den 80ern sucht, das sich sonst nirgends mehr finden lässt, kann ich Euch einen Besuch der Broadway Mall nur wärmstens ans Herz legen.
Einfach den Nordausgang der JR-Linie nehmen, geradeaus über die Strasse und Ihr habt den Eingang der Mall direkt vor Euch.
Öffnungszeiten: Täglich von 11-15:30 Uhr und von 17-20 Uhr, Sonntags geschlossen.

Mehr Bilder und Infos: http://www.shoujinrecipe.com/kourinbou.html

香林坊 - Kourinbou
Nakano Broadway Center 2F
Nakano 5-52-15
Nakano-ku

Tel: 03-3385-7005